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Sobald wir das Denken leibfrei entwickeln,
wird jeder Gedanke so wie eine Hülse,
und in die Hülse hinein schlüpft ein elementares Wesen.
Der Gedanke ist nicht mehr in unserer Gewalt:
Wir lassen ihn, wie einen Fühler,
hinausgehen in die Welt,
und da schlüpft ein elementarisches Wesen hinein.
Unsere Gedanken sind so 
von elementarischen Wesen gleichsam ausgefüllt,
und das quirlt und braust,
das webt und west in uns ...
So ist es im Grunde genommen bis hinauf
zu den Wesenheiten der höchsten Hierarchien.
Und wenn wir einen Engel, einen Erzengel,
einen Geist der Persönlichkeit erleben wollen,
so muss es so sein,
dass wir in der geschilderten Weise
unsere Gedanken ausstrecken.
Das Wesen muss sich einhüllen 
in unsere Gedanken.
Wir schicken unserer Gedanken aus,
und das Wesen schlüpft hinein 
und bewegt sich darinnen.
Wenn wir wahrnehmen die Wesen
auf der Venus oder auf dem Saturn,
so ist es so, 
dass wir unsere Gedanken hinausschlüpfen lassen,
und die Venus- und Saturnwesen hineinschlüpfen.




Wir dürfen uns nicht fürchten davor,
nicht mehr irdisch-menschliche Gedanken zu haben,
sondern Hierarchiengedanken.
Wir müssen uns gewöhnen,
mit unserem Kopfe 
in den höheren Hierarchien darinnen zu leben.
Wir müssen uns sagen:
unser Denken hört auf,
und unser Kopf wird der Schauplatz
des Wirkens der höheren Hierarchien.


Rudolf Steiner, GA 161, 27. März 1915



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Kommentare:

  1. Und was ist mit dem Herz? Sein Herz ist ja noch nicht entwickelt. Braucht er es gar nicht?

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  2. Hm.

    Eine strahlende Ein-Sicht,
    hast Du da
    ein-gefügt.

    Wer ist WIR?




    Wortbestätigung upleni

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