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19/07/2012

Denn diese

Frage kann man ebenso aufwerfen,
wie man aufwerfen kann die Frage,
ob es, sagen wir, in Lugano jetzt regnet oder nicht.

 




22/07/2011

Kristiana



„Das Vaterunser als tägliches Gebet ist im höchsten Grade geeignet, okkulte Kräfte zu entwickeln. Es ist das wirksamste der Gebete. Je mehr Achtung und Hingebung man für dieses Gebet hat, desto besser ist es für eine Bewusstseinsseele.
Wenn der Mensch es betet, so liegen – auch wenn er gar nichts davon weiß – doch dem Gebet die Kräfte zugrunde, die die Ursprungskräfte des Menschen sind. Derjenige, der die Menschen dies Gebet lehrte, musste diese Kräfte kennen. Wer es gebraucht, kann unbewußt diese Kräfte in sich leben haben.
Der Respekt vor diesem Gebet wächst immer mehr, je mehr man hineinkommt. Es kommen dann Zeiten, wo man wegen der Hoheit des Vaterunser es sich nicht zu gestatten wagt, das ganze Vaterunser an einem Tag zu beten, da man von dem Zusammenwirken der sieben Bitten eine so große Vorstellung bekommt, dass man sich nicht für würdig hält, jeden Tag dies größte Initiationsgebet in seinem Herzen zu entfalten.“

Rudolf Steiner
Kristiana (Oslo), 12.6.1912




:


18/08/2010

stützPunkt



Zwei WurzeIfragen 
des menschlichen Seelenlebens sind es, nach denen hingeordnet ist alles, 
was durch dieses Buch besprochen werden soll. 
Die eine ist, ob es eine Möglichkeit gibt, 
die menschliche Wesenheit so anzuschauen, 
dass diese Anschauung 
sich als Stütze erweist für alles andere, 
was durch Erleben oder Wissenschaft 
an den Menschen herankommt, 
wovon er aber die Empfindung hat, 
es könne sich nicht selber stützen. 
Es könne von Zweifel und kritischem Urteil 
in den Bereich des Ungewissen getrieben werden. 
Die andere Frage ist die: 
Darf sich der Mensch als wollendes Wesen 
die Freiheit zuschreiben, 
oder ist diese Freiheit eine bloße Illusion, 
die in ihm entsteht, 
weil er die Fäden der Notwendigkeit nicht durchschaut, 
an denen sein Wollen ebenso hängt wie ein Naturgeschehen? Nicht ein künstliches Gedankengespinst 
ruft diese Frage hervor. 
Sie tritt ganz naturgemäß 
in einer bestimmten Verfassung der Seele vor diese hin. 
Und man kann fühlen, 
es ginge der Seele etwas ab von dem, was sie sein soll, wenn sie nicht vor die zwei Möglichkeiten: 
Freiheit oder Notwendigkeit des Wollens, 
einmal mit einem möglichst großen Frageernst 
sich gestellt sähe. 
In dieser Schrift soll gezeigt werden, 
dass die Seelenerlebnisse, 
welche der Mensch durch die zweite Frage erfahren muss, davon abhängen, 
welchen Gesichtspunkt er gegenüber der ersten einzunehmen vermag. 
Der Versuch wird gemacht, 
nachzuweisen, 
dass es eine Anschauung 
über die menschliche Wesenheit gibt, 
welche die übrige Erkenntnis stützen kann; 
und der weitere, darauf hinzudeuten, 
dass mit dieser Anschauung 
für die Idee der Freiheit des Willens 
eine volle Berechtigung gewonnen wird, 
wenn nur erst das Seelengebiet gefunden ist, 
auf dem das freie Wollen sich entfalten kann.


 
 
Everything to be discussed in this book 
is oriented toward two root questions of human soul life. One question is whether a possibility exists 
of viewing the being of man in such a way 
that this view proves to be a support 
for everything else which, through experience and science, approaches him but which he feels cannot support itself 
and can be driven by doubt and critical judgment 
into the realm of uncertainty. 
The other question is this: Is man, 
as a being who wants and wills, 
justified in considering himself to be free, 
or is this inner freedom a mere illusion 
that arises in him because he does not see 
the threads of necessity upon which his willing depends 
just as much as any happening in nature? 
No artificial spinning out of thoughts 
calls forth this question. 
It comes before the soul quite naturally 
in a particular disposition of the soul. 
And one can feel that the soul would lack something 
of what it should be if it never once saw itself placed, 
with a greatest possible earnestness in questioning, 
before the two possibilities: 
freedom or necessity of the will. 
It is to be shown in this book that the soul-experiences which the human being has to undergo 
through the second question depend upon 
which point of view he is able to take 
with regard to the first
The attempt is made to show 
that there is a view of the being of man 
which can support his other knowledge; 
and furthermore, 
to indicate with this view a full justification 
is won for the idea of the freedom of the will, 
if only the soul region is first found 
in which free willing can unfold itself.
 
 
Rudolf Steiner 
 
 
 
 

20/07/2010

flügge



Die Vögel denken nicht.

Wir denken,
weil wir nicht fliegen können.








Unsere Gedanken sind eigentlich
die umgewandelten Flugkräfte.




Rudolf Steiner











14/07/2010

...zum Geburtstag!



"Denn in jedem von uns 
liegt ein Teil des Menschen,
der nicht von dieser Welt ist.
Und der Teil des Menschen,
der nicht von dieser Welt ist,
der muss in intensiver Weise
gerade suchen das Reich,
von dem der Christus gesagt hat,
es sei nicht von dieser Welt.
In der Zeit,
in der dies verstanden werden muss,
leben wir.
Und manche solcher Dinge
in der Menschheitsentwickelung
künden sich gerade an 
durch den tiefsten Kontrast.
Und auch in unserer Zeit
kündigt sich ein Großes, Bedeutsames
durch den Kontrast an."

Rudolf Steiner



für Monika
mit herzlicher Umarmung
und dankbar
für alle Netzfäden

http://www.mission-ich-bin.blogspot.com/

05/07/2010

Eine Weltanschauung...

Berg 
 (bekannt aus www.osterstern.blogspot.com)
 am heutigen Morgen...

...und jetzt am Abend

"Eine Weltanschauung, 
die uns wahrhaft befriedigen soll,
muss uns wirklich von der Stelle im Weltall,
wo wir ohne sie stehen,
wegbringen,
sie muss uns in absolute Bewegung versetzen.
Wir müssen durch sie 
nicht bloß Aufschluss darüber erhalten,
was wir sind,
sondern wir müssen 
etwas durch sie werden."

Rudolf Steiner, GA 39, S. 132



Meine Weltanschauung zum Fußball ist nur unbefriedigend ausgeprägt;
aber dass da heute sich jemand auf diesen Mast gebracht hat,
um die Deutschlandfahne an diese Stelle im Weltall zu bringen,
versetzt mich möglicherweise in die Bewegung,
am kommenden Mittwoch Aufschluss darüber zu erhalten,
was ist und daraus werden kann. 









28/06/2010

roter Montag




weißt du noch:

ich sehe rot 






(und ich weiß nicht,
 warum diese Vorlage links nicht unterstreicht,
"ich sehe rot" ist ein solcher zum Draufklicken)








und es ward Montagabend:








28/05/2010

bereit



Sobald wir das Denken leibfrei entwickeln,
wird jeder Gedanke so wie eine Hülse,
und in die Hülse hinein schlüpft ein elementares Wesen.
Der Gedanke ist nicht mehr in unserer Gewalt:
Wir lassen ihn, wie einen Fühler,
hinausgehen in die Welt,
und da schlüpft ein elementarisches Wesen hinein.
Unsere Gedanken sind so 
von elementarischen Wesen gleichsam ausgefüllt,
und das quirlt und braust,
das webt und west in uns ...
So ist es im Grunde genommen bis hinauf
zu den Wesenheiten der höchsten Hierarchien.
Und wenn wir einen Engel, einen Erzengel,
einen Geist der Persönlichkeit erleben wollen,
so muss es so sein,
dass wir in der geschilderten Weise
unsere Gedanken ausstrecken.
Das Wesen muss sich einhüllen 
in unsere Gedanken.
Wir schicken unserer Gedanken aus,
und das Wesen schlüpft hinein 
und bewegt sich darinnen.
Wenn wir wahrnehmen die Wesen
auf der Venus oder auf dem Saturn,
so ist es so, 
dass wir unsere Gedanken hinausschlüpfen lassen,
und die Venus- und Saturnwesen hineinschlüpfen.




Wir dürfen uns nicht fürchten davor,
nicht mehr irdisch-menschliche Gedanken zu haben,
sondern Hierarchiengedanken.
Wir müssen uns gewöhnen,
mit unserem Kopfe 
in den höheren Hierarchien darinnen zu leben.
Wir müssen uns sagen:
unser Denken hört auf,
und unser Kopf wird der Schauplatz
des Wirkens der höheren Hierarchien.


Rudolf Steiner, GA 161, 27. März 1915



Fotos hier größer



14/05/2010

hinWeise (2)




"Nehmen wir an, er habe das Karma,
in einer früheren Inkarnation
ein scharfer Denker gewesen zu sein.
Dann wird das Denken
jetzt nicht so stark den Ätherleib
mit dem Gehirn engagieren,
und er wird verhältnismäßig leicht
den Ätherleib bald loskriegen
und kann gerade dadurch,
dass die denkerischen Elemente
die besten Samen sind
für das Aufsteigen in die höheren Welten,
in feinster Weise die Geheimnisse
der höheren Welten erforschen.
Er muss natürlich erst wieder loskriegen
den Ätherleib von dem Gehirn.
Wenn der Ätherleib aber
sich so verfangen hat im physischen Gehirn
beim Hineinziselieren der denkerischen Tätigkeit,
dass er erschöpft ist,
dann kann ihn sein Karma 
vielleicht lange warten lassen,
bis er ihn wieder loskriegt.
Wenn er aber dann aufsteigt,
dann ist er durchgeschritten
durch den Punkt des logischen Denkens.
Dann ist das unverloren,
dann kann ihm niemand wegnehmen,
was er sich errungen hat,
und das ist ungehuer wichtig,
weil die Hellsichtigkeit sonst
immer wieder verloren gehen kann."


Rudolf Steiner, GA 117, 13.11.1909








08/05/2010

Morgenpost




Ja, 
es wird ein Zeitpunkt kommen,
den die Menschen nicht verschlafen sollen,
wo die Menschen einen anregenden Impuls 
aus der geistigen Welt heraus 
durch ihren Engel empfangen werden,
der dahin gehen wird,
dass wir ein viel tieferes Interesse
an jedem Menschen haben werden,
als wir geneigt sind,
heute zu haben.
Diese Erhöhung des Interesses 
an unserem Mitmenschen
soll sich nicht bloß
etwa so subjektiv entwickeln,
wie dies die Menschen
so bequem in sich entwickeln,
sondern mit einem Ruck,


indem tatsächlich dem Menschen
eingeflößt wird von spiritueller Seite
ein gewisses Geheimnis,
was der andere Mensch ist.
Ich meine damit etwas ganz, ganz Konkretes,
nicht irgendwelche theoretische Erwägung,
sondern: 
Die Menschen erfahren etwas,
was sie an jedem Menschen interessieren kann.


Rudolf Steiner, GA 182, 9.10.1918




06/05/2010

sieh mal an




"Der Seher aber erlebt das, 
was für ihn Inhalt des geistigen Erlebnisses ist, 
außerhalb der Sprache. 
Das ist etwas, was man schwer klarmachen kann, 
weil die meisten Menschen in Worten denken, 
aber der Seher denkt wortlos und ist dann genötigt, 
das, was wortlos ist im Erleben, 
in die schon geformte Sprache hineinzugießen. 
Er muss sich den formalen Verhältnissen 
der Sprache anbequemen. 
Er braucht dies nicht als Zwang zu fühlen, 
denn er kommt dahinter, 
worin das Geheimnis des Spracheschaffens besteht. 
Er kann sich verständigen dadurch, 
dass er das Vorstellungsmäßige der Sprache abstreift. 
Daher ist es so bedeutungsvoll, dass man begreift, 
es ist wichtiger, wie der Seher es sagt, 
als was er sagt. 
Was er sagt, ist bedingt durch die Vorstellung, 
die jeder von außen herein mitbringt. 
Er ist genötigt, um nicht als Narr angesehen zu werden, 
das, was er zu sagen hat, 
in gangbare Sätze und Vorstellungsverknüpfungen
zu kleiden ... 
Der steht ihm richtig gegenüber, 
der da auf das Wie des Ausdruckes kam, 
der darauf kam, dass der Seher achtgibt, 
manches kurz, anderes breiter, 
anderes gar nicht zu sagen, 
dass er genötigt ist, 
den Satz von einer Seite so zu formulieren, 
dann einen anderen dazuzusetzten 
von der anderen Seite her ... 
Daher ist es wichtig zum Verständnis, 
weniger bloß auf den Inhalt zu hören, 
der natürlich als Offenbarung der Geisteswelt 
auch wichtig ist, 
als durch den Inhalt durchzudringen auf die Art, 
wie der Inhalt ausgedrückt wird, 
um zu sehen, 
ob der Redner nur Sätze und Theorien koppelt, 
oder ob er aus Erfahrung redet. 
Das Sprechen aus der Geisteswelt wird sichtbar 
im Wie des Gesagten, 
nicht so sehr im Inhalt, 
sofern er theoretischen Charakter hat, 
sondern wie er zum Ausdruck kommt."


Rudolf Steiner, GA 271, 5.5.1918 








26/04/2010

interNet





 Wir sagen uns, dass alle, alle Menschen 
von einem gemeinsamen geistig-göttlichen Ursprung herkommen 
und dass, wie sie auch auseinander gegangen sind 
nach Territorien, nach Sprachidiomen, 
es möglich ist, anzuschlagen in der Seele die Saite, 
die da tönt 
von den urältesten, heiligsten menschlichen Erinnerungen, 
die in sich schließen das Geistig-Göttliche, 
von dem wir ausgegangen sind. 
Und so kommen wir uns vor wie Brüder 
der allumfassenden Menschheitsfamilie, 
die ausgegangen sind von gemeinsamem Heim, 
ihre Entwickelung, ihre Evolution durchgemacht haben 
in den verschiedensten Gebieten 
und nicht vergessen haben dasjenige, 
was sie erinnert an ihren uraltheiligen Ursprung. 
Was ist denn Gottsuchen in unserer Gegenwart? 
Etwas wie ein mächtiger Sehnsuchtsschrei der Menschen, 
die heute schon verstehen dasjenige, 
was alle Menschen binden soll 
immer mehr und mehr in der Zukunft, 
was aufleben lassen soll in allen Herzen das Verbindende 
immer mehr und mehr in die Zukunft hinein, 
wie es immer mehr und mehr war, 
je weiter wir in unsere Vergangenheit zurückschauen. 
Die Menschen, 
sie begegnen einander über das weite Erdenrund hin. 
Die einen kennen einander mehr, 
die anderen weniger, 
einzelne sind befreundet, 
einzelne lieben einander. 
So geht es im Alltag. 
Und diejenigen Menschen, 
die gemeinsame Ziele, gemeinsame Interessen haben, 
sie schließen sich insbesondere in unserer Zeit 
unter gemeinsamen Idealen zusammen, 
denn solche wissen, 
dass sie einander begegnen in diesen gemeinsamen Idealen.
Da finden wir uns so zusammen, 
dass im Grunde genommen ein jeder einen jeden sogleich kennt. 
Denn wodurch kennen sich Menschen? 
Dadurch, dass sie voneinander etwas wissen. 
Wir gehen gleichgültig vorbei an demjenigen in der Welt, 
von dem wir nichts wissen; 
wir reichen liebevoll die Hand dem, der unser alter Bekannter ist; 
wir lächeln an den, dem wir lange nicht begegnet sind 
und der uns mit inniger Freude durch seine Begegnung erfüllt,  -
kurz, es knüpft sich ein Band von Mensch zu Mensch dadurch, 
dass der eine von dem anderen etwas weiß. 
Wir wissen von dem anderen, 
dass in seinem tiefsten Innern, 
in seinem eigentlichen menschlichen Kern 
mit uns das gleiche geistige Ideal lebt, 
und so erscheint er uns wie ein alter Bekannter, 
wie ein selbstverständlicher Bekannter. 
Neben allem Übrigen, 
das Geisterkenntnis dem Menschen bringen kann, 
wird es dieses sein, 
dass die Menschen, 
die sich noch nie auf dem äußeren physischen Plan gesehen haben, 
einander werden so begegnen können 
über das ganze Erdenrund hin, 
dass sie das Wichtigste voneinander wissen werden einfach dadurch, 
dass sie sich auf dem gemeinsamen Boden der Geisterkenntnis finden.

17/04/2010

glaub ich - nicht / Nr. 49


Da schaute Jesus auf und sprach:
"Jeder Mensch,
der Liebe zu mir findet,
wird die Kraft meiner Worte
in sich bewahren,
und mein Vater wird ihn lieben,
und zu ihm werden wir kommen;
der Vater und ich.
Und in ihm werden wir 
sein und schaffen.
Jeder Mensch,
der die Liebe zu mir nicht findet,
wird die Kraft meiner Worte
nicht in sich bewahren können. -
Denn das Wort, das ihr in euch hören werdet,
ist ja nicht mein Wort,
sondern das Wort dessen,
der mich zu euch geführt hat.



So habe ich immer wieder zu euch gesprochen,
solange ich bei euch in der Sinnenwelt weilte.
Und der Schützer und Helfer,
der heilende Geist,
den der Vater zu euch
in meinem Sinn senden wird,
der wird euch lehren
zu erinnern,
was ich zu euch gesprochen habe.

Meinen Frieden lasse ich euch.
Meinen Frieden schenke ich euch.
Nicht gebe ich, wie die irdische Welt gibt;
den Frieden, den ich gebe,
den gebe ich aus mir.
Bewahrt euer Herz
auch in der schwersten Erschütterung.
Lasst euch von der Angst
nicht verführen.
Ihr habt doch gehört,
dass ich zu euch gesagt habe:
Ich gehe nun fort und doch
komme ich zu auf euch alle!
Wenn ihr mich wahrhaft liebtet,
dann hättet ihr euch gefreut,
dass ich nun in das Sein des Vaters gehe,
denn der Vater
umgreift alles Werden der Welt.



Seht, nun habe ich es euch gesagt,
bevor es geschehen ist,
damit ihr vertrauen könnt,
wenn es geschieht.

Viele Worte werde ich nicht mehr
hier unter euch sprechen.
Es kommt schon
der unrechte Herrscher der Welt!
Nicht in mir
kann er für sich etwas finden.
Was aber geschehen wird,
geschieht,
damit die Menschheit dieser Erde
erkennt und schaut,
dass ich dem Vater vertraue
und ihn liebe;
gehe ich doch jetzt den Weg,
den Er mir gewiesen hat. -



Und nun, steht auf!
Lasst uns von hier fortgehen!"





Johannesevangelium 14, 23-31
Übertragung durch Bernd Lampe


*

16/04/2010

glaub ich - nicht / Nr. 48

"Eine Weltanschauung, 
die uns wahrhaft befriedigen soll,
muss uns wirklich von der Stelle im Weltall,
wo wir ohne sie stehen,
wegbringen,
sie muss uns in absolute Bewegung versetzen.
Wir müssen durch sie 
nicht bloß Aufschluss darüber erhalten,
was wir sind,
sondern wir müssen 
etwas durch sie werden."

Rudolf Steiner, GA 39, S. 132




Wie sind sie Liebe-weckend,
Deine Wohnungen,
Du Herr der glänzenden Scharen!

Meine Seele sehnt sich,
ja sie verzehrt sich
nach den Vorhöfen des Herrn.

Mein Herz und mein Leib,
sie frohlocken
in dem Gotte, der das Leben ist.


Der Vogel fand sein Zuhause,
die Schwalbe ihr Nest,
ihre Jungen darin zu bergen:
Deine Altäre!
Du Herr der glänzenden Scharen,
meines Ich-Wesens König und Gott.


Selig, die da wohnen in Deinem Hause.
Allzeit singen sie Dir Lobpreis.


Selig der Mensch,
der seine Stärke hat in Dir.
Höhen - Wege im Herzen
durchschreiten sie das Tal der Tränen,
zum Quellen - Ort wandeln sie es um.


Der Segnungen voll ist,
der den Weg weist.


Sie wandern von Kraft zu Kraft,
zur Gottes - Schau in Zion.


Herr, du Gottheit der glänzenden Scharen,
höre mein Gebet,
neige dein Ohr,
Du Gott Jakobs.


Du unser Schild,
sende doch Deinen Lichtstrahl, o Gott!
Licht strahlt das Antlitz
Deines Gesalbten.

Ein Tag in Deinen Vorhöfen
ist mehr wert als tausend andre.

Lieber an der Schwelle weilen
im Hause meines Gottes
als wohnen in Zelten der Gottes - Ferne.


Ja, Sonne und Schild
ist der Herr, unser Gott.


Gnade und Geistes - Licht
schenkt uns der Herr.

Nicht versagt er Gutes denen,
die in Frommheit wandeln.


Du Herr der glänzenden Scharen!
Selig der Mensch,
der sein Vertrauen gründet in Dir.


Psalm 84 - nach Rudolf Frieling







Herzlicher Gruß aus Polen,
der mir heute auf einem LKW - Rücken begegnete:


wettenweltweit




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