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28/08/2013

neu

gestaltung



"In Ihrer richtigen Intuition liegt alles und weit vollständiger, 
was die Analysis mühsam sucht, 
und nur weil es als ein Ganzes in Ihnen liegt,
 ist Ihnen Ihr eigener Reichtum verborgen."

Schiller über Goethe (geb. 28.8.1749)



*

12/04/2012

für ein Kind im Schlaf

 



Wenn der Blüten Frühlingsregen 
Über alle schwebend sinkt, 
Wenn der Felder grüner Segen 
Allen Erdgebornen blinkt, 
Kleiner Elfen Geistergröße 
Eilet, wo sie helfen kann, 
Ob er heilig, ob er böse, 
Jammert sie der Unglücksmann. 

Die ihr dies Haupt umschwebt im luft'gen Kreise, 
Erzeigt euch hier nach edler Elfen Weise, 
Besänftiget des Herzens grimmen Strauß, 
Entfernt des Vorwurfs glühend bittre Pfeile, 
Sein Innres reinigt von erlebtem Graus. 
Vier sind die Pausen nächtiger Weile, 
Nun ohne Säumen füllt sie freundlich aus. 
Erst senkt sein Haupt aufs kühle Polster nieder, 
Dann badet ihn im Tau aus Lethes Flut; 
Gelenk sind bald die krampferstarrten Glieder, 
Wenn er gestärkt dem Tag entgegenruht; 
Vollbringt der Elfen schönste Pflicht, 
Gebt ihn zurück dem heiligen Licht. 


Goethe
Faust 2



01/01/2012

Sylvester 2012




Zum neuen Jahr


Zwischen dem Alten
Zwischen dem Neuen,
Hier uns zu freuen
Schenkt uns das Glück,
Und das Vergangne
Heißt mit Vertrauen
Vorwärts zu schauen,
Schauen zurück.


Stunden der Plage,

Leider, sie scheiden
Treue von Leiden,
Liebe von Lust;
Bessere Tage
Sammeln uns wieder,
Heitere Lieder
Stärken die Brust.

Leiden und Freuden,
Jener verschwundnen,
Sind die Verbundnen
Fröhlich gedenk.
O des Geschickes
Seltsamer Windung!
Alte Verbindung,
Neues Geschenk!

Dankt es dem regen,
Wogenden Glücke,
Dankt dem Geschicke
Männiglich Gut;
Freut euch des Wechsels
Heiterer Triebe,
Offener Liebe,
Heimlicher Glut!

Andere schauen
Deckende Falten
Über dem Alten
Traurig und scheu;
Aber uns leuchtet
Freundliche Treue;
Sehet, das Neue
Findet uns neu.

So wie im Tanze
Bald sich verschwindet,
Wieder sich findet
Liebendes Paar,
So durch des Lebens
Wirrende Beugung
Führe die Neigung
Uns in das Jahr.


Johann Wolfgang von Goethe





08/05/2011

Mütter!

MEPHISTOPHELES.
Ungern entdeck' ich höheres Geheimnis.
Göttinnen thronen hehr in Einsamkeit,
Um sie kein Ort, noch weniger eine Zeit;
Von ihnen sprechen ist Verlegenheit.
Die Mütter sind es!
FAUST aufgeschreckt.
Mütter!
MEPHISTOPHELES.
Schaudert's dich?
Faust. Die Mütter! Mütter! – 's klingt so wunderlich!
MEPHISTOPHELES.
Das ist es auch. Göttinnen, ungekannt
Euch Sterblichen, von uns nicht gern genannt.
Nach ihrer Wohnung magst ins Tiefste schürfen;
Du selbst bist schuld, daß ihrer wir bedürfen.
FAUST.
Wohin der Weg?
MEPHISTOPHELES.
Kein Weg! Ins Unbetretene,
Nicht zu Betretende; ein Weg ans Unerbetene,
Nicht zu Erbittende. Bist du bereit? –
Nicht Schlösser sind, nicht Riegel wegzuschieben,
Von Einsamkeiten wirst umhergetrieben.
Hast du Begriff von Öd' und Einsamkeit?
 FAUST.
Du spartest, dächt' ich, solche Sprüche;
Hier wittert's nach der Hexenküche,
Nach einer längst vergangnen Zeit.
Mußt' ich nicht mit der Welt verkehren?
Das Leere lernen, Leeres lehren? –
Sprach ich vernünftig, wie ich's angeschaut,
Erklang der Widerspruch gedoppelt laut;
Mußt' ich sogar vor widerwärtigen Streichen
Zur Einsamkeit, zur Wildernis entweichen
Und, um nicht ganz versäumt allein zu leben,
Mich doch zuletzt dem Teufel übergeben.
MEPHISTOPHELES.
Und hättest du den Ozean durchschwommen,
Das Grenzenlose dort geschaut,
So sähst du dort doch Well' auf Welle kommen,
Selbst wenn es dir vorm Untergange graut.
Du sähst doch etwas. Sähst wohl in der Grüne
Gestillter Meere streichende Delphine;
Sähst Wolken ziehen, Sonne, Mond und Sterne –
Nichts wirst du sehn in ewig leerer Ferne,
Den Schritt nicht hören, den du tust,
Nichts Festes finden, wo du ruhst.
FAUST.
Du sprichst als erster aller Mystagogen,
Die treue Neophyten je betrogen;
Nur umgekehrt. Du sendest mich ins Leere,
Damit ich dort so Kunst als Kraft vermehre;
Behandelst mich, daß ich, wie jene Katze,
Dir die Kastanien aus den Gluten kratze.
Nur immer zu! wir wollen es ergründen,
In deinem Nichts hoff' ich das All zu finden.
MEPHISTOPHELES.
Ich rühme dich, eh' du dich von mir trennst,
Und sehe wohl, daß du den Teufel kennst;
Hier diesen Schlüssel nimm.
FAUST.
Das kleine Ding!
MEPHISTOPHELES.
Erst faß ihn an und schätz ihn nicht gering.
FAUST.
Er wächst in meiner Hand! er leuchtet, blitzt!
MEPHISTOPHELES.
Merkst du nun bald, was man an ihm besitzt?
Der Schlüssel wird die rechte Stelle wittern,
Folg ihm hinab, er führt dich zu den Müttern.
FAUST schaudernd.
Den Müttern! Trifft's mich immer wie ein Schlag!
Was ist das Wort, das ich nicht hören mag?
MEPHISTOPHELES.
Bist du beschränkt, daß neues Wort dich stört?
Willst du nur hören, was du schon gehört?
Dich störe nichts, wie es auch weiter klinge,
Schon längst gewohnt der wunderbarsten Dinge.
FAUST.
Doch im Erstarren such' ich nicht mein Heil,
Das Schaudern ist der Menschheit bestes Teil;
Wie auch die Welt ihm das Gefühl verteure,
Ergriffen, fühlt er tief das Ungeheure.
MEPHISTOPHELES.
Versinke denn! Ich könnt' auch sagen: steige!
's ist einerlei. Entfliehe dem Entstandnen
In der Gebilde losgebundne Reiche!
Ergetze dich am längst nicht mehr Vorhandnen;
Wie Wolkenzüge schlingt sich das Getreibe,
Den Schlüssel schwinge, halte sie vom Leibe!
FAUST begeistert.
Wohl! fest ihn fassend fühl' ich neue Stärke,
Die Brust erweitert, hin zum großen Werke.
MEPHISTOPHELES.
Ein glühnder Dreifuß tut dir endlich kund,
Du seist im tiefsten, allertiefsten Grund.
Bei seinem Schein wirst du die Mütter sehn,
Die einen sitzen, andre stehn und gehn,
Wie's eben kommt. Gestaltung, Umgestaltung,
Des ewigen Sinnes ewige Unterhaltung.
Umschwebt von Bildern aller Kreatur;
Sie sehn dich nicht, denn Schemen sehn sie nur.
Da faß ein Herz, denn die Gefahr ist groß,
Und gehe grad' auf jenen Dreifuß los,
Berühr ihn mit dem Schlüssel!
FAUST macht eine entschieden gebietende Attitüde mit dem Schlüssel.
MEPHISTOPHELES ihn betrachtend.
So ist's recht!
Er schließt sich an, er folgt als treuer Knecht;
Gelassen steigst du, dich erhebt das Glück,
Und eh' sie's merken, bist mit ihm zurück.
Und hast du ihn einmal hierher gebracht,
So rufst du Held und Heldin aus der Nacht,
Der erste, der sich jener Tat erdreistet;
Sie ist getan, und du hast es geleistet.
Dann muß fortan, nach magischem Behandeln,
Der Weihrauchsnebel sich in Götter wandeln.
FAUST.
Und nun was jetzt?
MEPHISTOPHELES.
Dein Wesen strebe nieder;
Versinke stampfend, stampfend steigst du wieder.
FAUST stampft und versinkt.
MEPHISTOPHELES.
Wenn ihm der Schlüssel nur zum besten frommt!
Neugierig bin ich, ob er wiederkommt.




:



09/02/2011

vor Ort



Die ihr Felsen und Bäume bewohnt, o heilsame Nymphen,
    Gebet jeglichem gern, was er im stillen begehrt!
Schaffet dem Traurigen Trost, dem Zweifelhaften Belehrung,
    Und dem Liebenden gönnt, daß ihm begegne sein Glück.
Denn euch gaben die Götter, was sie den Menschen versagten:
    Jeglichem, der euch vertraut, tröstlich und hülfreich zu sein.

 Johann Wolfgang von Goethe




30/10/2010

gekonnt

Alle Künste fangen von dem Notwendigen an;


allein es ist nicht leicht etwas Notwendiges
in unserem Besitz oder zu unserm Gebrauch,
dem wir nicht zugleich eine angenehme Gestalt geben,
es an einen schicklichen Platz 
und mit andern Dingen in ein gewisses Verhältnis setzen können.


Dieses natürliche Gefühl des Gehörigen und Schicklichen,
welches die ersten Versuche von Kunst hervorbringt,
darf den letzten Meister nicht verlassen,
welcher die höchste Stufe der Kunst besteigen will;
es ist so nahe mit dem Gefühl des Möglichen und Tulichen verknüpft,
und diese zusammen sind eigentlich die Base von jeder Kunst.

Goethe







Der Künstler.
 

03/09/2010

Bekenntnis

Zu Hause aufgeräumt, 
meine Papiere durchgesehen 
und alle alten Schalen verbrannt. 
Andre Zeiten, andre Sorgen.



Stiller Rückblick aufs Leben, 
auf die Verworrenheit, Betriebsamkeit, 
Wissbegierde der Jugend,
wie sie überall herumschweift, 
um etwas Befriedigendes zu finden.



Wie ich besonders in Geheimnissen,
dunklen imaginativen Verhältnissen 
eine Wollust gefunden habe.
Wie ich alles Wissenschaftliche nur halb angegriffen
und bald wieder habe fahren lassen,
wie eine Art von demütiger Selbstgefälligkeit 
durch alles geht,
was ich damals schrieb.
Wie kurzsinnig in menschlichen und göttlichen Dingen
ich mich umgedreht habe.
Wie des Tuns, auch des zweckmäßigen Denkens und Dichtens so wenig,
wie in zeitverderbender Empfindung 
und Schatten Leidenschaft
gar viel Tage vertan,
wie wenig mir davon zu Nutz kommen
und da die Hälfte nun des Lebens vorüber ist,
wie nun kein Weg zurückgelegt,
sondern vielmehr ich nur dastehe wie einer,



der sich aus dem Wasser rettet 
und den die Sonne anfängt wohltätig abzutrocknen...
Gott helfe weiter. 



Und gebe Lichter,
dass wir uns nicht selbst so viel im Weg stehn.



Lasse uns von Morgen zum Abend das Gehörige tun
und gebe uns klare Begriffe von den Folgen der Dinge.



Dass man nicht sei wie Menschen,
die den ganzen Tag über Kopfweh klagen 
und gegen Kopfweh brauchen
und alle Abend zu viel Wein zu sich nehmen.



Möge die Idee des Reinen,
die sich bis auf den Bissen erstreckt,
den ich in den Mund nehme,
immer lichter in mir werden.



J.W. Goethe
Tagebuch vom 7.August 1779


Die Fotos sind aufgenommen in der und um die 
katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptist und Sebastian
 


Mit diesem Beitrag schließt sich der Kreis um Goethes Geburtstag.



 

02/09/2010

ja/nein

Atmet die Erde ein, 
so zieht sie den Dunstkreis an sich,
so dass er in die Nähe ihrer Oberfläche herankommt


 und sich verdichtet bis zu Wolken und Regen.
Diesen Zustand nenne ich die Wasserbejahung;
dauerte er über die Ordnung fort,
so würde er die Erde ersäufen.


Dies aber gibt sie nicht zu;
sie atmet wieder aus
und entlässt die Wasserdünste nach oben,
wo sie sich in den ganzen Raum der hohen Atmosphäre ausbreiten



und sich dergestalt verdünnen,
dass nicht allein die Sonne glänzend herdurchgeht,
sondern auch sogar die ewige Finsternis des unendlichen Raums
als frisches Blau herdurch gesehen wird.
Diesen Zustand der Atmosphäre nenne ich die Wasserverneinung.

J.W. Goethe


01/09/2010

und nichts zu suchen, das war mein Sinn

Wunderlichstes Buch der Bücher
Ist das Buch der Liebe;
Aufmerksam hab ich's gelesen:


Wenig Blätter Freuden,
Ganze Hefte Leiden;
Einen Abschnitt macht die Trennung.


Wiedersehn! ein klein Kapitel,
Fragmentarisch. Bände Kummers
Mit Erklärungen verlängert,


Endlos, ohne Maß.
O Nisami! - doch am Ende
Hast den rechten Weg gefunden;


Unauflösliches, wer löst es?


Liebende, sich wieder findend.


J.W. Goethe



31/08/2010

erfrischt

Des Lebens Pulse schlagen frisch lebendig,
Ätherische Dämmerung milde zu begrüßen;
Du, Erde, warst auch diese Nacht beständig
Und atmest neu erquickt zu meinen Füßen,


Beginnest schon mit Lust mich zu umgeben,
Du regst und rührst ein kräftiges Beschließen,
Zum höchsten Dasein immerfort zu streben. -


In Dämmerschein liegt schon die Welt erschlossen,
Der Wald ertönt von tausendstimmigem Leben,
Talaus, talein ist Nebelstreif ergossen,


Doch senkt sich Himmelsklarheit in die Tiefen,
Und Zweig' und Äste, frisch erquickt, entsprossen
Dem duft'gen Abgrund, wo versenkt sie schliefen;
Auch Farb' an Farbe klärt sich los vom Grunde,
Wo Blum' und Blatt von Zitterperle triefen:



Ein Paradies wird um mich her die Runde.



aus Faust 2
J.W. Goethe

30/08/2010

Gesang



entnommen dem Heft: Klaus Knigge, Kanons


Was sucht ihr mächtig und gelind,
Ihr Himmelstöne, mich am Staube?
Klingt dort umher, wo weiche Menschen sind.
Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube;
Das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind.
Zu jenen Sphären wag ich nicht zu streben,
Woher die holde Nachricht tönt;
Und doch, an diesen Klang von Jugend auf gewöhnt,
Ruft er auch jetzt zurück mich in das Leben.
Sonst stürzte sich der Himmelsliebe Kuss
Auf mich herab, in ernster Sabbatstille;
Da klang so ahnungsvoll des Glockentones Fülle,
Und ein Gebet war brünstiger Genuss;
Ein unbegreiflich holdes Sehnen
Trieb mich, durch Wald und Wiesen hinzugehn,
Und unter tausend heißen Tränen
Fühlt ich mir eine Welt entstehn.
Dies Lied verkündete der Jugend muntre Spiele,
Der Frühlingsfeier freies Glück;
Erinnrung hält mich nun mit kindlichem Gefühle
Vom letzten, ernsten Schritt zurück.
O tönet fort, ihr süßen Himmelslieder!
Die Träne quillt, die Erde hat mich wieder!




aus Faust 1
J.W. Goethe

29/08/2010

gegengleich

Des Menschen Seele
Gleicht dem Wasser:



Vom Himmel kommt es,



Zum Himmel steigt es,








Und wieder nieder
Zur Erde muss es,
Ewig wechselnd.

J.W. Goethe



28/08/2010

ZeichenSprache




Zu meinem Geburtstage, der mir diese Woche erscheint,
hätte mir kein angenehmer Geschenk werden können als Ihr Brief,
in welchem Sie, mit freundschaftlicher Hand, 
die Summe meiner Existenz ziehen und mich, durch Ihre Teilhabe,
zu einem emsigern und lebhafteren Gebrauch meiner Kräfte aufmuntern.
Reiner Genuss und wahrer Nutzen kann nur wechselseitig sein,
und ich freue mich, Ihnen gelegentlich zu entwickeln:
was mir Ihre Unterhaltung gewährt hat,
wie ich von jenen Tagen an auch eine Epoche rechne,
und wie zufrieden ich bin,
ohne sonderliche Aufmunterung,
auf meinem Weg fortgegangen zu sein,
da es nun scheint, 
als wenn wir, nach einem so unvermuteten Begegnen,
miteinander fortwandern müssten...
Alles, was an und in mir ist,
werde ich mit Freuden mitteilen.
Denn da ich sehr lebhaft fühle,
dass mein Unternehmen das Maß der menschliche Kräfte
und ihrer irdischen Dauer weit übersteigt, 
so möchte ich manches bei Ihnen deponieren
und dadurch nicht allein erhalten,
sondern auch beleben.
Wie groß der Vorteil Ihrer Teilnehmung für mich sein wird,
werden Sie bald selbst sehen,
wenn Sie, bei näherer Bekanntschaft, 
eine Art Dunkelheit und Zaudern bei mir entdecken werden,
über die ich nicht Herr werden kann,
wenn ich mich ihrer gleich sehr deutlich bewusst bin.
Doch dergleichen Phänomene 
finden sich mehr in unserer Natur,
von der wir uns denn doch gerne regieren lassen,
wenn sie nur nicht gar zu tyrannisch ist.
Ich hoffe bald einige Zeit bei Ihnen zuzubringen,
und dann wollen wir manches durchsprechen.







So schrieb Goethe in einem Brief an Schiller
am 27. August 1794;
sein Geburtstag ist der 28. August 1749.



25/08/2010

geheimer Rat

Müsset im Naturbetrachten
Immer eins wie alles achten.


Nichts ist drinnen, nichts ist draußen;
 
 
Denn was innen, das ist außen.
 
 
So ergreifet ohne Säumnis
 
 
Heilig öffentlich Geheimnis!
 
 

Freuet euch des wahren Scheins,
Euch des ernsten Spieles!
Kein Lebend'ges ist ein Eins,
Immer ist's ein Vieles.


J.W. Goethe



Fotos aufgenommen am 23. und 24. August 2010