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13/05/2010

hinWeise





Ein Verharren will ich, das uns alle eint.
Ein Verharren der Arme, Beine, Haare,
ein Verharren, das aus jedem Körper ersteht.
Ein Verharren will ich
der Arbeiter, der Tauben,
Chauffeure, Blumen,
Techniker, Kinder,
Ärzte, Frauen.
Ein allgemeines Verharren will ich,
das selbst die Liebe erfasst.
Ein Verharren, das alles reglos macht,
die Uhr, die Fabriken,
das Beet, die Schulen,
den Bus, die Krankenhäuser,
die Landstraße, die Häfen.
Ein Verharren der Augen, Hände, Küsse.
Ein Verharren, das Atmen verbietet,
ein Verharren, das Stille hervorbringt,
ein Verha 
damit wir die Schritte
ein Verhades Tyrannen hören, wenn er davongeht.


Gioconda Belli