zuletzt


es läuft ein Brot
von Mund zu Mund

es geht ein Feuer
durch die Jahre

es springt ein Wort
in deine Hand

und aus den Spiegeln
fließt ein Lächeln

es steht ein König
an der Tür 



sr




zuliebe


und jetzt wirf anker
weiße nacht

es ist ein hafen
in der welt

leg an und lösche
deine fracht

die hände sind
bereitgestellt



sr



zugleich


und sieh da landet
der sanfte vogel

sein blaues auge hält
lautlos die welt an

seine füße wissen
von federleichtem weg

hinter der samtenen tür
liegt sein leises reich


sr




zu zweit


und wieder streut
der engel worte unter uns

spricht fingerfertig
seine zeichensprache

nichtfürchten schreibt
er in die luft

sein weites kleid
ist voller ankunft



sr

zuvor


im anfang war das auge
und das auge war beim lamm
und ein lamm war das auge
dieses war im anfang beim lamm
alles ist durch das auge geworden
und ohne es auch nicht eines
in ihm war das sehen
und das sehen war das erkennen
und das erkennen wurde
 der erde gegeben
und die erde
verstand es nicht


sr