urEins

In Neustadt an der Weinstraße wird eine Moschee gebaut.
Nachdem der Rohbau steht, wurde für heute zum Tag der offenen Tür eingeladen.
Es ist mir ein großes Anliegen, dass die verschiedenen Religionsgemeinschaften und Religionen friedlich nebeneinander existieren können.
Besonders freut es mich, wenn ich Schriften, Texte, Gebete aus den verschiedenen Religionen finde, die Gemeinsames, Verbindendes haben und damit eine Brücke bauen können.

Die Bilder sprechen für sich;
auf dem letzten  ist eine Frau zu sehen, die inmitten der Geschäftigkeit der künftigen Küche, wo für heute das Essen zubereitet wurde, in sich gekehrt ihr Gebet verrichtet.





In meinem Herzen kreisen
alle Gedanken um Dich,
Anderes nicht spricht die Zunge,
als meine Liebe zu Dir.


Wenn ich nach Osten mich wende,
strahlst Du im Osten mir auf,


Wenn ich nach Westen mich wende,
stehst vor den Augen Du mir,


Wenn ich nach oben mich wende,
bist Du noch höher als dies,


Wenn ich nach Unten mich wende,
bist Du das Überall hier.


Du bist, der allem den Ort gibt,
aber Du bist nicht sein Ort,
Du bist in allem das Ganze,
doch nicht vergänglich wie wir.



Du bist mein Herz, mein Gewissen,
bist mein Gedanke, mein Geist,
Du bist der Rhythmus des Atmens,
Du bist der Herzknoten mir.
     
Husain ibn Mansur al-Hallâj (Halladsch), geb. 857

ach du dickes ei (7)

Wir treffen uns im Wasserland.



,

urBeginn






leise
schweigt noch
das wasser

kaum
gibt der wald
kunde

alles
ist längst
gesagt




,

@

:





Ihr Lieben

vielleicht spürt ihr meine Sprachlosigkeit, 
vielleicht könnt ihr meinen Dank trotzdem verstehen, 
denn eure Bilder und Worte gestern sind angekommen, 
haben mich berührt
und
erstaunt.

danke


Das Bild ist heute vor einem Jahr entstanden.

ach du dickes ei (6)

Mit Aufstehen kann ich etwas anfangen.



,

ach du dickes ei (5)

Wenn der weise Flieder nie mehr flieht...


,

hochZeit für Gabriela ;-)









Schön, dass du da bist.
Herzlich willkommen



Ich halte die Sonne in mir 
Er führet als König mich in die Welt

Ich halte den Mond in mir
Sie meine Gestalt erhält

Ich halte Merkur in mir
Er Sonne und Mond zusammenhält

Ich halte Venus in mir
Ohne ihre Liebe ist alles nichts

Sie mit Mars sich vereinet
Der mein Wesen im Worte spricht

Dass Jupiter alles erleuchte
Mit weisem Licht

Und Saturn der reife
In mir erstrahlet meines Wesens Farben



Das sind die Sieben der Welt 
Ich bin die Sieben 
Ich bin die Welt, der Erde weit
Ich bin die Sonne

Rudolf Steiner
(GA 40, S. 188)







für gabriela




liebe gabriela

mit einem bild des heutigen sonnenaufgangs an der ostsee möchte ich dich in deinen geburtstag grüssen.


"ich fühle wesen meines wesens:
so spricht empfindung,
die in der sonnerhellten welt
mit lichtesfluten sich vereint;
sie will dem denken
zur klarheit wärme schenken
und mensch und welt
in einheit fest verbinden."

aus dem seelenkalender (1912: 28. april - 4. mai)


herzlichst
christina

wasserSpiegel


im spiegel des morgens
zartestes
ich



:

für Gabriela
zum Geburtstag


:



Einladung zum Gärtnern ...





«So wenig der Gärtner sich durch andere Liebhabereien und Neigungen zerstreuen darf, so wenig darf der ruhige Gang unterbrochen werden, den die Pflanze zur dauernden oder zur vorübergehenden Vollendung nimmt. Die Pflanze gleicht den eigensinnigen Menschen, von denen man alles erhalten kann, wenn man sie nach ihrer Art behandelt. Ein ruhiger Blick, eine stille Konsequenz, in jeder Jahreszeit, in jeder Stunde das ganz Gehörige zu tun, wird vielleicht von niemand mehr als vom Gärtner verlangt.»
(Johann Wolfgang von Goethe)



ach du dickes ei (3)

Ein Wort ist im Einsatz.






,

ach du dickes ei (1)

Manchmal ist Gott untröstlich darüber,
dass  keine(r) ihn/sie umarmt.


,

Steh auf! Es geht weiter ...


 Hier verbrannt und mit der Erde wieder vereint, 
was in dieser Gemeinschaft abgeschnitten wurde.



... im heilenden Geiste

Wahre Worte sind nicht schön,
schöne Worte sind nicht wahr.

Der «Gute» redet nicht gefällig,
wer gefällig redet, ist nicht gut.
Der Weise ist nicht gelehrt,
der Gelehrte ist nicht weise.

Der Weise häuft keinen Besitz an,
je mehr er für die Menschen tut,
desto mehr besitzt er.
Je mehr er den Menschen gibt,
desto mehr empfängt er.

Das Tao des Himmels ist:
nützen, ohne zu schaden.
Das Tao des Weisen ist:
tun, ohne zu streiten.

Lao Tse




Sie gedeiht weiter ...



Von ganzem Herzen
Frohe Ostern!





unvergesslich


verschwommen taucht auf
kein bild

ein erinnertwerden
wie an einen geschmack
an ein geräusch
einen geruch
der bekannt geläufig alltäglich gewohnt war
wie ein leib an dem andern

so zieht es uns
wieder zueinander

so ziehen wir uns
wieder zueinander
er-innerte gegenstücke

erträgst du es schon
uns zu erkennen

gegenLiebe



:


am Geburtstagsabend für Christina:

Alphabet, melancholisch

Ach,
beginnt
Cäcilie,
darf
eigentlich
fortan
glaubhaft
handfest,
idealerweise
jahrelang,
klangreine
Liebe,
mannigfaltig
nahrhaft,
ohnegleichen
pfleglich,
quellfrisch
religiös,
seefest
tauglich,
unbeirrt
verbunden
wie
X
Y
zukunften

Alphabet, cholerisch

Aber
bitte,
contrapunktet
Degenhard
energisch
feurig
gen
Himmel,
ich
jage
kräftiges
Leben
meilenweit,
neuartig
offen,
primär
quodlibet,
revolutionär
salonfähig,
tatkräftig
umgürtet,
vielfach
wandelbar,
x-beliebiges
Ypsilon
zeugend
!

                   


Liebe Christina,
ich wünsche dir
ein goldenes Mittchen!

Stefanie
(mir auch...)


                                  

Geburtstagswünsche

Fast eine Stunde lang habe ich nun nach einem passenden Gedicht oder etwas ähnlichem gesucht. Doch ich erkenne es einmal mehr: Dieses Suchen ist meine Sache nicht. Entweder fällt mir etwas zu oder ich lasse es bleiben.
Daher muss ich mich mit meinen eigenen Worten begnügen.




Liebe Christina

von Herzen gratuliere ich dir zu deinem heutigen Geburtstag, 
dem primzahligen.
Ich wünsche dir auf deinem bewegten, reichen Weg 
den lebendigen Atem und den ruhigen Blick, den Mut und die Kraft, 
um der Unberechenbarkeit zu begegnen 
im Kleinen wie im Grossen.

Alles Liebe


Gabriela

Homeward Bound

für euch!




Ich bin derWegspur gleich
zu einem Ziele,
bin wie ein Farbklang
zwischen Nacht und Licht.
Nicht bin ich Leichte,
nicht das Stoffgewicht:
ICH BIN, wenn ich im Gleichgewichte spiele.

erika belte


an diesem, für mich besonderen tag, möchte ich euch etwas von dem weitergeben, was mich berührt

christina

fundeVögel



Fundevogel?
Das bin ich.
Ich selbst.

Hoch oben im Geäst
In den Zweigen des Baums
Der Erkenntnis,
Wo der Wind kommt
Und geht, weithin,
Da fand ich,
Fundevogel,
Mich selbst,
Wie der Förster
Im Märchen
Den Knaben findet.
Und bin hinabgestiegen
Zu Marlenchen
In den Garten,
Mit mir selbst
Und habe meine Myrrhe
Samt meinen Würzen abgebrochen,
Meinen Seim
Samt meinem Honig gegessen,
Meinen Wein
Samt meiner Milch getrunken.
Und sehe nun,
Sehe mit Lenchens Augen
Die Welt.
Und, spricht sie,
Verlässest du mich nicht,
So verlasse
Ich dich auch nicht.
Da sprach ich,
Fundevogel,
Mein: Nun und Nimmermehr.

Und ich verlasse Marleneken nicht.
Auch wenn sie kommen
Mich zu vierteilen,
Zu kochen und
Zur Speise zu machen
Für alle Müßiggänger der Welt.
Die wollen mich kochen,
Wollen mich fressen,
Dass ich werde
Einer wie sie,
Schwer und ihnen,
Den Schweren,
Gemein gemacht,
Dass ich nicht mehr
Aufsteigen kann,
Von wannen ich komme.

Und ich verlasse Marleneken nicht.
Und werde zum Rosenstock
Und sie erblüht
Als Rose an mir,
Ist eine Blume zu Saron
Eine Rose im Tal.

Eine Rose 
Unter den Dornen
Ist meine Freundin
Unter den Töchtern.
Und die Knechte
Erkennen uns nicht.
Wer ist die,
Die heraufgeht
Mit mir aus der Wüste?
Ein gerader Rauch,
Ein Geräuch aus Myrrhe,
Von Weihrauch 
Und allerlei Gewürzstaub
Des Krämers?

Und ich verlasse Marleneken nicht
Nun und Nimmermehr
Und werde zur Kirche.
Und sie erstrahlt
Als goldene Krone in mir,
Als Krone der himmlischen Heerscharen.

Wer ist die,
Die hervorbricht,
Wie die Morgenröte,
Den Mond unter den Füßen,
Mit der Sonne bekleidet,
Mit der Krone der Heerscharen?
Was seht ihr an ihr?

Den Reigen zu Mahanaim!

Und ich verlasse Marleneken nicht,
Erblicke
Mit Marlenekens Augen
Die furchtbare Sanne,
Die finstere Alte,
Sehe sie kommen,
Mich zu verderben,
Fundevogel zu fangen,
Zu schlachten, zu kochen.
Und ich verlasse Marleneken nicht!
Ich werde zum Wasser
Und Lenchen zur Ente,
Die schwimmt auf der Tiefe,
Die das Böse verschlingt.

Und ich verlasse Marleneken nicht,
Steig nicht in den Wipfel,
Flieh nicht in die Zweige.
Werd nicht ein Reh,
Ein Hirsch
Auf den Scheidebergen,
Nun nicht 
Und nimmermehr.

Denn:
Wer ist die,
Die heraufsteigt
Von der Wüste,
Gestützt auf ihren Freund?
Das bist du!
Unter dem Apfelbaume,
Da fand ich,
Fundevogel,
Als ich abstieg,
Dich, Fand Lenchen.
Und ich weckte dich.
Und ich verlasse dich nicht,
Nun und nimmermehr.

Günther Lange



Also das ist jetzt eine Linde...


...sie steht in einem Hof, der bis vor wenigen Jahren zu einem anthroposophischen heilpädagogischen Heim gehörte. Ich habe einmal davon geschrieben, dass ich vor etlichen Jahren hierher kam, weil ich eine Wartezeit zu überbrücken hatte innerhalb meiner Ausbildung.
Ganz woanders, örtlich und "anschaulich" woanders, nämlich in einem Frühförderzentrum, habe ich kürzlich und heute wieder ein feines Buch entdeckt, das dort auslag. (Ich hatte eine Wartezeit zu überbrücken. Findet man denn in diesen Warte-Zeiten die eigentlichen Dinge?)
Das Buch heißt "Hanna. Lebensbilder eines Kindes". Hanna ist ein Kind mit Down-Syndrom. Die Fotos sind beeindruckend; in schwarzweiß, innig-nüchtern, treffen das Wesen, ohne eine Ach-wie-süß-Stimmung wecken zu wollen. Den Fotos beigestellt sind Gedichte von  Hilde Domin, Rose Ausländer und Peter Härtling.

Warte nur!

unsicherer Kommentar

Liebe Gabriela,
Luca wollte am Nachmittag unbedingt noch eine Runde in den Wald. Schon nach wenigen Schritten strahlte uns rechts am Weg dieses Buschwindröschen entgegen.
Jetzt am Abend las ich deine Worte dazu:

"Ich erreiche dich nur mit meiner Liebe, und die trägt heute Sehnsucht."



Ja, das tut sie.




beFragung










Inspiriert von hier und dort ...

.
.
.
Womit ich mich am Tag beschäftige, trage ich in die Nacht. Hier verbinde ich mich mit dem Bewusstsein von anderen «Bewusstseinen», die im «entsprechenden» Gebiet tätig sind. Werde zum Vermittler, so wie «sie» ebenfalls Vermittler sind.

Indem ich Fragen ... Interesse ... am anderen zeige, spinne ich unsichtbare Fäden, so wie die anderen Bewusstseine unsichtbare Fäden aus Interesse an mir spinnen, an diese auch sie Fragen «hängen», an denen wiederum ich «hänge», verbunden mit meinem Bewusstsein.

Bin ich im Gespräch, so bin ich am Weben an einem unsichtbaren Netz zwischen mir und «dir». So wie ich hier im Gespräch bin mit dem, was mir begegnet, so bin Ich im Gespräch mit dem, was nicht sichtbar ist, respektive mir ev. nur seine «Form» zeigt als innere Bilder.

Tagesdenken und Nachtdenken?
Es gibt für mich Bewusstsein und Denken. Und als Denken bezeichne ich das, was «erstorben» in eine Form ist und damit ein Gedachtes, das ich wieder hervorholen ... m-Ich er-innern ... kann und mir «Halt» gibt.

Lebendiges Denken ist für mich ein Verweilen in Bewusstsein ... ein ständiges mich Öffnen, resp. Offen sein ... ES geht ............ wenn ich keinen Widerstand entgegen bringe, dann kann sich in mir Bewusstsein «entzünden» und eine Spiegelung herstellen. Und: Ich bin – mehr als die Spiegelung.



Ich bin 
das sichtbar gewordene «Liebeswerk» 
der «verborgenen» Weisheit,
weil Ich ES/es angenommen habe ...




ein Gebet blüht


herz der welt
weises herz
voll gedanken der liebe:
sprich uns bei nacht
aus deiner quelle
dass wir handeln bei tag
aus deinem meer










inspiriert von hier


GegenSätze von der Sonne angestrahlt

Haare und Feder liegen im sehr warmen Frühlingslicht Haar? oder doch lieber.... Fell?
Ich schenke Euch ein Stück der Frühlingssonne, die zu heiss ist.

Die Natur wird Gewitter schicken...man spürt es schon.

Haar oder Fell?

Fell und Feder!

Naturgeschöpfe sind wir alle

mit Haaren, mit Fell mit Federn....

alle geniessen wir das Licht!

hinterGrund







frühling du blender:

noch steht die sonne im dorn



Mandelblüte





Diesen Blütengruß bekam ich gestern von unserer Mitarbeiterin.
Sie besuchte letztes Wochenende Neustadt an der Weinstraße.
Ich will ihn euch nicht vorenthalten.



lesen in gelb: der sollte es sein






Mein Speicherplatz war tatsächlich erschöpft;
das liegt an den vielen "großen" Fotos auf den vielen Blogs.
Jetzt habe ich ihn erweitert. Sollte gehen. -
Den lesenden Mann da oben habe ich gestern fotografiert.
Heute hat unser "kleiner Mann" eine Mittelohrentzündung;
auch irgendwie gelb am Ohr...

Test



ich nehms nachher wieder weg, ist grad das einzige Bild auf dem Schreibtisch, von hier aus scheint es zu gehen...

Rede mit dem Herrn Blogger mal ein klares Wort...