glaub ich - nicht / Nr. 32

"Eine Weltanschauung, 
die uns wahrhaft befriedigen soll,
muss uns wirklich von der Stelle im Weltall,
wo wir ohne sie stehen,
wegbringen,
sie muss uns in absolute Bewegung versetzen.
Wir müssen durch sie 
nicht bloß Aufschluss darüber erhalten,
was wir sind,
sondern wir müssen 
etwas durch sie werden."

Rudolf Steiner, GA 39, S. 132



Vice Versa

Ein Hase sitzt auf einer Wiese,
des Glaubens, niemand sähe diese.

Doch, im Besitze eines Zeißes,
betrachtet voll gehaltnen Fleißes

vom vis-à-vis gelegnen Berg
ein Mensch den kleinen Löffelzwerg.

Ihn aber blickt hinwiederum
ein Gott von fern an, mild und stumm.

Christian Morgenstern
gestorben am 31. März 1914 

*

A rabbit sits upon the green
believing it can not be seen.

A man, though, with a telescope
and watching keenly on a slope

extending from a near-by knoll,
observes the little spoon-eared troll.

The man, in turn, from far is seen
by God, reposeful and serene.  

Übersetzung Max Knight 

*

Un lièvre est là, le train sur la prairie
et croit qu'un pré, cela ne se voit mie.

Purtant, armant d'un Zeiss sa courte vue,
un homme, plein d'une ardeur contenue,

de la montagne en vis-à-vis surveille,
petit nabot, les deux luches de tes oreilles.

Il est vrai que par un juste retour des choses,
le bon Dieu, de là-haut, le guette, bouche close.

Übersetzung bei Lasne/Rabuse

*


Un Leprotto in un Prato risiede,
animato da identica fede
a quella di chi crede
che il "Dov-è-Esso" da Niuno si vede.

Senonché un Individuo, munito
d'uno Zeiss, individua l'Aurito
Nanerottol da un, sito
di rimpetto, Roccione Granitico.

A sua volta sull'Uomo, talora a sua insaputa,
un'Entità Divina vigila mite e muta.

Übersetzung Anselmo Turazza

*


Una liebre descansa en uns loma
que a fe por parte alguna asoma.

Pero, de prismáticos disfrutando,
con toda intensidad observando

está frente por frente en otra altura
un hombre a la orejuda criatura.

Mas a él, con gran terneza y mudez,
Dios lo está mirando a su vez.

Übersetzung J.Francisco Elvira-Hernandez

*



www

Ich

seh es

kommen:
Ostern
geht
ins
Netz!



wettenweltweit!?!



*

glaub ich - nicht / Nr. 31

Eine Weltanschau-
ung, die uns wahrhaft befrie-
digen soll, muss uns




wirklich von der Stel-
le im Weltall,wo wir oh-
ne sie stehen,weg-




bringen, sie muss uns
in absolute Bewe-
gung versetzen. Wir




müssen durch sie nicht 
bloß Aufschluss darüber er-
halten, was wir sind,



sondern wir müssen 
etwas durch sie werden." Ru-
dolf Steiner, GA
39, S. 132

 

Der Berg

Sechsunddreißig Mal und hundert Mal
hat der Maler jenen Berg geschrieben,
weggerissen, wieder hingetrieben
(sechsunddreißig Mal und hundert Mal)

zu dem unbegreiflichen Vulkane,
selig, voll Versuchung, ohne Rat, -
während der mit Umriss Angetane
seiner Herrlichkeit nicht Einhalt tat:

tausendmal aus allen Tagen tauchend,
Nächte ohne gleichen von sich ab
fallen lassend, alle wie zu knapp;
jedes Bild im Augenblick verbrauchend,
von Gestalt gesteigert zu Gestalt,
teilnahmslos und weit und ohne Meinung -,
um auf einmal wissend, wie Erscheinung,
sich zu heben hinter jedem Spalt.

Rainer Maria Rilke




von





geDanke zum 30. März





Sag nicht: dies ist nicht vorzustellen,
nicht auszudenken! Eines Tages
erscheint ein Mensch bestimmten Schlages
und steigt hinunter zu den Quellen.

Und trägt vom Urborn der Natur
zwei Hände voll ins lichte Leben.
Und als Erfahrung bleibt gegeben,
was Vorzeit nur als Traum erfuhr.

Und wie sie kommen all und trinken,
verwandelt Sinn sich und Gesicht:
Wie Schleier scheints hinwegzusinken,
und Dunkelstes wird seltsam licht.


Christian Morgenstern



*

glaub ich - nicht / Nr. 30

"Eine Weltan-
schauung,
die uns wahr-
haft befrie-
digen soll,
muss uns
wirklich von der Stelle im Weltall,wo wir ohne sie stehen,
wegbringen, sie muss uns in absolute Bewegung versetzen.
Wir müssen
durch sie
nicht bloß
Aufschluss
darüber
erhalten,
was wir sind,
sondern
wir müssen
etwas durch
sie werden."
Rudolf Steiner, 
GA 39, S. 132




AnZeige



Collage mit Bild von hier

glaub ich - nicht / Nr. 29

"Eine Weltanschauung, 
die uns wahrhaft befriedigen soll,
muss uns wirklich von der Stelle im Weltall,
wo wir ohne sie stehen,
wegbringen,
sie muss uns in absolute Bewegung versetzen.
Wir müssen durch sie 
nicht bloß Aufschluss darüber erhalten,
was wir sind,
sondern wir müssen 
etwas durch sie werden."

Rudolf Steiner, GA 39, S. 132


Morgenträne
über
Noch-Ungewordenes 




Je mehr ich darüber nachdenke,
um so mehr erscheint es mir
das Allererhabenste 
an der Einrichtung der Welt zu sein,
dass Gott sich so völlig vor uns verborgen hat.
Nun können wir ihn nur in den Dingen 
und Menschen lieben
und die Dinge und Menschen in ihm.
Wir können ihn immer nur indirekt lieben,
wie die Sonne,
in die wir weder fortwährend hineinstarren,
noch zu ihr hinaufreisen können,
sondern sie lieben in dem Glanz der Herrlichkeit,
den sie über alles ausgießt.
Wir können immer nur gleichsam
in der Richtung zu Gott hin lieben.
So aber allein bleibt unsere Liebe reich, 
wird immer neu und immer schöner.


ja




glaub ich - nicht / Nr. 28

  1. "Eine Weltanschauung, 
  2. die uns wahrhaft befriedigen soll,
  3. muss uns wirklich von der Stelle im Weltall,
  4. wo wir ohne sie stehen,
  5. wegbringen,
  6. sie muss uns in absolute Bewegung versetzen.
  7. Wir müssen durch sie 
  8. nicht bloß Aufschluss darüber erhalten,
  9. was wir sind,
  10. sondern wir müssen 
  11. etwas durch sie werden."
  12. Rudolf Steiner, GA 39, S. 132


Morgenberg...




...von der Sonne geküsst...


Kostbarer Funke des Enthusiasmus,
wenn du überspringst
von Mensch zu Mensch,
da küssen sich -
Götter ...
Das ist die Weise,
wie Götter sich lieben:
im unsäglichen Blitz
des heilig schimmernden 
Auges!
Dies ist die Art
wie die in den Himmeln
jubeln!


Christian Morgenstern 


*

Lösung

Kreuz Wort Rätsel




Verhangener Tag, im Wald noch Schnee,
Im kahlen Holz die Amsel singt:
Des Frühlings Atem ängstlich schwingt,
Von Lust geschwellt, beschwert von Weh.

So schweigsam steht und klein im Gras
Das Krokusvolk, das Veilchennest,
Es duftet scheu und weiß nicht was,
Es duftet Tod und duftet Fest.

Baumknospen stehn von Tränen blind,
Der Himmel hängt so bang und nah,
Und alle Gärten, Hügel sind
Gethsemane und Golgatha.

Hermann Hesse




glaub ich - nicht / Nr. 27

"Eine   Berg, Weltanschauung, ich bin müde.
die uns Heute am Morgen wahrhaft befriedigen soll,  lagen mir viele Worte schon
muss uns wirklich von der Stelle im Weltall, auf der Zunge,
wo wir ohne sie stehen, bereit, aus den Fingern geschrieben zu werden. Jetzt ist es Abend geworden.
wegbringen, Hast du gehört, Berg,
sie muss uns in absolute Bewegung versetzen. was ich dir alles erzählt habe?
Wir müssen durch sie Ich habe dein Grün gesehen heute,
nicht bloß Aufschluss darüber erhalten, wie zum ersten Mal.
was wir sind,  Viriditas digiti dei - lebensgrüner Finger Gottes,
sondern wir müssen  so beschreibt Hildegard von Bingen
etwas durch sie werden." die Sichtbarkeit dieser Grünkraft.

Rudolf Steiner, GA 39, S. 132



Der Berg und sein Schatten
wagen ein bisschen Grün.




Welt: AnSchauung



brich ent-, herz,
zwei
 
brich end-, herz,
lich auf
 
teile dich
mit
mir





*

glaub ich - nicht / Nr. 26

"Eine Weltanschauung, 
die uns wahrhaft befriedigen soll,
muss uns wirklich von der Stelle im Weltall,
wo wir ohne sie stehen,
wegbringen,
sie muss uns in absolute Bewegung versetzen.
Wir müssen durch sie 
nicht bloß Aufschluss darüber erhalten,
was wir sind,
sondern wir müssen 
etwas durch sie werden."

Rudolf Steiner, GA 39, S. 132


 Heute habe ich einen ganzen Tag 
bis jetzt zum Abend gebraucht, 
um eine fotogene "Berg-Anschauung"zu entdecken.
Immer mal wieder im Verlauf des Tages 
sah ich den Berg an.
Er schwieg.
Keine attraktive Wolke unterwegs.
Kein besonderes Licht.
Kein rasanter ICE.
Kein Gedicht in meinem Speicher.
Keine Muse für eine schöne Eingebung.
Kein fühlbares Gegenüber,
dem ich den Berg zeigen konnte.
Bevor es zu dunkel war,
machte ich dann diese Aufnahme.
Der Berg hat einen Nachbarn,
von dem ihn nur ein schmales Tal trennt
und der in seiner Silhouette 
eine fein geschwungene Linie bildet.
Eigentlich schöner als "mein" Berg.
Und auch nicht so nah dran.
Ich könnte "meinen" Berg links liegen lassen
und mich in der nächsten Zeit
weiter rechts orientieren.
Wie sanft sich diese Wellen schwingen...

"Mein" Berg trotzt.
Rührt sich nach wie vor kein Stückchen.
Demonstriert seine Unverrückbarkeit.

Ich entrücke derweilen ins
- aus der Ferne betrachtet -
ästhetisch Geschwungene.

Morgen nehme ich 
dich wieder ins Auge,
Berg.


vom Himmel geErdet

glaub ich - nicht / Nr. 25

"Eine Weltanschauung,
die uns wahrhaft befriedigen soll,
muss uns wirklich von der Stelle im Weltall,
wo wir ohne sie stehen,
wegbringen,
sie muss uns in absolute Bewegung versetzen.
Wir müssen durch sie 
nicht bloß Aufschluss darüber erhalten,
was wir sind,
sondern wir müssen 
etwas durch sie werden."


Rudolf Steiner, GA 39, S. 132



"Je mehr der Mensch 
soziales Interesse entwickelt 
für des anderen Menschen Meinungen, 
auch wenn er sie für Irrtümer hält, 
je mehr der Mensch 
seine eigenen Gedanken beleuchtet 
durch die Meinungen der anderen, 
je mehr er hinstellt 
neben seinen eigenen Gedanken, 
die er vielleicht für die Wahrheit hält, 
jene, welche andere entwickeln, 
die er für Irrtümer hält, 
aber sich dennoch dafür interessiert, 
desto mehr erfühlt er 
im Innersten seiner Seele ein Christus-Wort, 
das heute im Sinne der neuen Christus-Sprache 
gedeutet werden muss:
...Was ihr findet als Meinung, als Lebensanschauung 
in einem der geringsten eurer Brüder, 
darin suchet ihr mich selber."

Rudolf Steiner, GA 193, Zürich, 11.2.1919

Gottesacker



...Gott segne mir den Mann
  in seinem Garten dort! Wie zeitig fängt er an,
Ein lockres Beet dem Samen zu bereiten!
Kaum riss der März das Schneegewand
Dem Winter von den hagern Seiten,
Der stürmend floh und hinter sich aufs Land
Den Nebelschleier warf, der Fluss und Au
Und Berg in kaltes Grau
Versteckt, da geht er ohne Säumen,
Die Seele voll von Ernteträumen,
Und sät und hofft.

Goethe

glaub ich - nicht / Nr. 24

"Eine Weltanschauung, 
die uns wahrhaft befriedigen soll,
muss uns wirklich von der Stelle im Weltall,
wo wir ohne sie stehen,
wegbringen,
sie muss uns in absolute Bewegung versetzen.
Wir müssen durch sie 
nicht bloß Aufschluss darüber erhalten,
was wir sind,
sondern wir müssen 
etwas durch sie werden."

Rudolf Steiner, GA 39, S. 132


Frühnebel


Alle Geheimnisse liegen
in vollkommener Offenheit vor uns.
Nur wir stufen uns gegen sie ab,
vom Stein bis zum Seher.
Es gibt kein Geheimnis an sich,
es gibt nur Uneingeweihte aller Grade.

Christian Morgenstern



*

...via Rom




Wer Rom sehen will, muss nach Rom fahren.
Das ist in der physischen Welt ganz natürlich,
denn Rom kommt nicht zu ihm.
In der geistigen Welt 
ist es gerade umgekehrt.
In der geistigen Welt können wir
nichts anderes machen,
als uns vorbereiten durch die Methoden,
die geschildert werden,
um die geistige Welt würdig zu empfangen:
Seelenruhe,
Verharren auf unserem Standort -
dann kommt es zu uns heran.
Wir müssen es erwarten in Seelenruhe.
Das ist das Bedeutsame der Sache.
Man bereite sich vor durch alles,
was unser Denken und Fühlen
gefügiger, gelenkiger macht,
was unser Denken gleichsam dressiert,
was unser Fühlen, unser Empfinden
feiner, hingebungsvoller macht.
Und dann warten, warten, warten!
Das ist das goldene Wort:
in Seelenruhe warten können.


Rudolf Steiner, GA 156, 3.10.1914

glaub ich - nicht / Nr. 23

"Eine
Weltan-
schauung, die
uns wahrhaft befrie-
digen soll, muss uns wirk-
lich von der Stelle im Weltall,
wo wir ohne sie stehen, wegbringen,
sie muss uns in absolute Bewegung verset-
zen. Wir müssen durch sie nicht bloß Aufschluss
darüber erhalten, was wir sind, sondern wir müssen 
etwas durch sie werden." Rudolf Steiner, GA 39, S. 132


 Am 22. März 1832 starb Johann Wolfgang von Goethe.
Darauf wurde ich, etwas spät, 
heute früh beim Blick auf den Literaturkalender aufmerksam.
Wenigstens hatte ich gestern schon beim Blick auf den Berg 
von Gipfeln und Wipfeln gesprochen.
"Über allen Gipfeln...
In allen Wipfeln..."
hat Goethe gedichtet.
Dann stieß ich auf Granit.
Goethe hat den Granit beschrieben,
Jetzt bin ich mir überhaupt nicht mehr sicher,
ob meine zwei Brocken da draußen
tatsächlich aus Granit sind.


habe ich geschrieben, sie seien es .
Ich weiß es nicht.
Das ist der Gipfel!!!

Behandelt die Frauen mit Nachsicht!
Aus krummer Rippe ward sie erschaffen,
Gott konnte sie nicht ganz grade machen.
Willst du sie biegen, sie bricht.
Lässt du sie ruhig, sie wird noch krümmer;
Du guter Adam, was ist denn schlimmer? -
Behandelt die Frauen mit Nachsicht:
Es ist nicht gut, dass euch eine Rippe bricht.

Goethe

mitLeid



lass doch die kirche
in die stadt
sie ist alt genug
kann auch mal ausgehn
herausgehn aus sich





*

glaub ich - nicht / Nr. 22

"Eine Weltanschauung, 
die uns wahrhaft befriedigen soll,
muss uns wirklich von der Stelle im Weltall,
wo wir ohne sie stehen,
wegbringen,
sie muss uns in absolute Bewegung versetzen.
Wir müssen durch sie 
nicht bloß Aufschluss darüber erhalten,
was wir sind,
sondern wir müssen 
etwas durch sie werden."

Rudolf Steiner, GA 39, S. 132


Einen Sonnenmoment eingefangen!
Das war heute wirklich Glücksache,
ihn zwischen Wolken, Wind und Regen zu erwischen.

Frühes Licht auf dem Berggipfel,
im Vordergrund begleitet von den
vom Osten her angestrahlten,
erwartungsvollen Baumwipfeln.

neuerDings


Ruf  
Mich ruft der Gärtner.
Unter der Erde seine Blumen
sind blau.
Tief unter der Erde
seine Blumen
sind blau.

Hilde Domin












:

glaub ich - nicht / Nr. 21

"Eine                                                           
Weltanschauung,                                         
die                                                               
uns                                                                
wahrhaft                                                           
befriedigen                                                           
soll,                                                                  
muss                                                                       
uns                                                                      
wirklich                                                                 
von                                                                        
der                                                                       
Stelle                                                                     
im                                                                         
Weltall,                                                                  
wo                                                                         
wir                                                                          
ohne                                                                         
sie                                                                             
stehen,                                                                       
wegbringen,                                                             
sie                                                                               
muss                                                                            
uns                                                                                
in                                                                                
absolute 
                                                                 Bewegung
                                  versetzen.
                     Wir
    müssen
                                                durch
                 sie
                                                          nicht
      bloß
                    Aufschluss
                                      darüber
  erhalten,
                                                            was
                                     wir
                   sind,
                                                 sondern
          wir           
                                 müssen
              etwas
                                                                   durch
             sie 
                                                      werden."
                              Rudolf
 Steiner,
                   GA 39
                                      S. 132


Der Regenmaler

Den Regenmaler Reinhold Rauh
kennt alle Welt:
Er malt mit seinem Pinsel grau
das Himmelszelt.

Er malt den Regenschleier dicht
vor Haus und Baum.
Auf seinem Bilde reicht die Sicht
zehn Meter kaum.

Siehst du das Bild, dann fühlst du dich
durchnässt-und wie!
Zum Schnupftuch greifst du ärgerlich
und rufst-hatschi!

Jedoch am Ende malt er sacht
aufs dunkle Bild
des Regenbogens Farbenpracht,
so leuchtend mild.

Da staunst du, und nun wird dir klar,
dass all das Grau
zu solcher Schönheit nötig war
und lobst Herrn Rauh...


Michael Ende