Prologos von Inger Christensen

Das. Das war es. Jetzt hat es begonnen. Es ist. Es währt fort. Bewegt sich. Weiter. Wird. Wird zu dem und dem und dem. Geht weiter als das. Wird andres. Wird mehr. Kombiniert andres mit mehr und wird fortwährend andres und mehr. Geht weiter als das. Wird andres als andres und mehr. Wird etwas. Etwas neues. Etwas immer neueres. Wird im nächsten nu so neu wie es nur werden kann. Stellt sich dar. Flaniert. Berührt, wird berührt. Fängt loses material ein. Wächst größer und größer heran. Erhöht seine sicherheit indem es als mehr existiert denn es selbst, bekommt gewicht, bekommt geschwindigkeit, bekommt in der geschwindigkeit mehr mit, geht vor andres, über andres hinaus, das aufgesammelt, aufgeschluckt, schnell belastet wird mit dem was zuerst kam, so zufällig begann. Das war es. So andres jetzt da es begonnen hat. So verändert. Schon unterschied zwischen dem und dem, da nichts ist, was es war. Schon zeit zwischen dem und dem, zwischen hier und dort, zwischen vorher und jetzt. Schon die ausdehnung des raums von dem zu dem andern, zu mehr, zu etwas, etwas neuem, das nun, in diesem nu, war, das im nächsten nu ist und fortwährt. (...)











Inger Christensen
diesmal geboren am 16. Januar 1935
diesmal gestorben am 2. Januar 2009





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